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haben, ihm zu sagen, daß er sich damit die Wunde auswaschen solle, hat er es rasch hinuntergetrunken. Das bekam ihm wenig. Es scheint sich aber allmählich die Vorstellung herausgebildet zu haben, daß wir die Reise nur unternehmen, um Medizin zu verteilen. Der Singkuli Nr. 2 puffte Gre heute in die Seite, rieb sich den Bauch und verzog das Gesicht. Dann winkte er, sie müsse ihm etwas dagegen zu trinken geben. Ich wies ihn mit einem Nasenstüber ans Ufer, wo sechs Chinesen auf Steinen ausdauernd und andächtig und von Hunden umlagert bei ihrem Geschäft saßen.
14. Dezember.
Tse Pau Tsai. Ein merkwürdiger Klang. Es heißt Edelstein. Einer Ebene am Jangtse entsteigt plötzlich die schmale Säule eines schroffen hohen Felsens. Ein Städtchen schachtelt sich um seinen Fuß herum. Aus den Dächern heraus lehnt sich eine Pagode an den Fels und ihre geschwungenen Dächer, die wie Nasen übereinander stehn, reichen bis über die obere Kante des Steins. Droben erscheinen niedrige weiße Gebäude. Wir gehn zur Stadt hinauf. Schöne Tempel sind in ihr. Ein jeder liegt voll Soldaten, und in den Höfen stehn altertümliche schwere Gewehre mit gußeisernen Rohren auf verfallenen Gestellen. Die Soldaten tun sehr wichtig und ernst und schießen ihre scharfgeladenen Gewehre in die Luft, als wir wieder gehn. Dann steigen wir durch die Pagode zum Felsen hinauf. Es ist ein Kloster oben. Viele Hallen liegen
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