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+So' werden s'ëmmerzo' êneg gon, Fürst a Vollek Fred we' Lêd mat dron; So' werden s'ëmmerzo' êneg gon, ganz hir Pflicht ge'nt sech an d'Hemecht don, s starke Stam an aler Erd, an duebel wert mat freier Kro'n voll Saft a Sonn ze ston.+

+O Hergott, lêt du trei Hand an Hand d'Kanner vun dem Letzeburger Land! Aus all Gefore lêt glëcklech durch Blutt a Gêscht vum freie Letzeburg!+

Aus der Zeit geboren, spricht das Lied in der Anfangsstrophe eine Stimmung aus, die in den Tagen seines Entstehens viele luxemburgische Seelen erfüllte: das Gefühl, endlich wieder einmal ans sichere Land gerettet zu sein.

Später habe ich es von diesem zeitlich Bedingten zu entlasten gesucht und daraus eine Hymne des Hauses Luxemburg--Nassau--Bourbon schaffen wollen. Ich hatte nach Kräften und mit Liebe dazu beigetragen, dem Volke die angestammte Dynastie zu erhalten; ich sah in ihr eine Gewähr für Unabhängigkeit und innern Frieden. Da erachtete ich es auch als Schuldigkeit, den Herrschern den Weg in die Herzen ihrer Mitbürger bereiten zu helfen und das Volk im Gefühl für sie und ihre Nachkommen zu verpflichten.

In dieser jüngern Fassung ist das Lied ins „Soldatenliederbuch" und ins Lesebuch übergegangen und kann seine Werbekraft auf die jugendlichen Gemüter erproben.

+De Wilhelmus.+

+E neit Litt op eng al Weis.+

+Zwe Kinnekskanner, de trei sech le'f, Ko'men ausenaner weit an de'f; zwe Kinnekskanner, de' trei sech le'f, hu gebângt ob d'Gleck nach ble'e ge'f. Haut weisen si der ganzer Welt an _engem_ Feld d'Goldlilje mat dem ro'de Kro'nele'w.+

+Haut stêt em si voll Fred Hand an Hand d'Vollek vun dem Letzeburger Land.+

+Mir hunn a schwe'rer Zeit Trei bekannt, t' gong fir d'Freihet an et gong fir d'Land: mir hunn a schwe'rer Zeit Trei bekannt, d'E'er agesat zum Ennerpand. A wann eng nei Gefor en drêt, mir si berêt, mir hale nês mat Hierz a Welle stand.+

+Da stêt rem stark a stolz Hand an Hand d'Vollek vun dem Letzeburger Land.+

+So' werd et emmerzo' êneg gon,

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